Berlin (AP) Oldtimer mit einem H-Kennzeichen sollen nach dem Willen der FDP nur noch alle fünf Jahre zum TÜV. Einen entsprechenden Antrag begründet die Bundestagsfraktion damit, dass diese Autos pro Jahr im Durchschnitt weniger als 2.000 Kilometer gefahren werden und sich meist «im Eigentum von fahrzeugtechnisch versierten Personen» befinden, wie der Bundestag am Freitag mitteilte. Derzeit müssen Oldtimer...

... wie andere Kraftfahrzeuge auch alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung. Die FDP verweist in ihrem Antrag auf die Praxis in anderen Ländern. Demnach müssen Oldtimer in Dänemark nur alle acht, in Polen alle fünf Jahre zur Hauptuntersuchung. Belgien, Luxemburg und Schweden haben die Hauptuntersuchung für Fahrzeuge mit einem Baujahr vor 1950 demzufolge vollständig abgeschafft. Die Erweiterung der Prüfintervalle sei ein Betrag zum Bürokratieabbau, schreibt die Fraktion. Bei einer Verlängerung der Prüfintervalle auf fünf Jahre ergebe sich eine durchschnittliche Fahrleistung von weniger als 10.000 Kilometern von einer Hauptuntersuchung bis zur nächsten, heißt es weiter. Gewöhnlich würden die Fahrzeuge im Winter nicht bewegt und ohnehin im Frühjahr vom Halter oder einer Fachwerkstatt überprüft. «Daraus ergibt sich, dass die Verkehrssicherheit keinesfalls durch die geforderte Erweiterung der Prüfungsintervalle leidet.

 

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