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| Amerika diskutiert die Abwrackprämie |
| Montag, den 30. März 2009 um 09:27 Uhr |
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Der neue Wagen muss aus dem Jahr 2009 sein und weniger verbrauchen, als das Fahrzeug, für das es eingetauscht wird. Der Neuwagen muss außerdem weniger als 35.000 Dollar kosten und wer ein Fahrzeug kauft, das in Nordamerika gebaut wurde, bekommt mehr Abwrackprämie, als für ein Fahrzeug, das im Ausland produziert wurde. Bisher wurden die meisten Gesetzesvorlagen in Richtung Abwrackprämie in den USA beschossen von Lobby-Gruppierungen wie der SEMA (Specialty Equipment Market Association), die monierten, dass die Vorlagen vor allem Sammler-Fahrzeuge beträfen."Die US-Gesetzgeber in Washington" - so die SEMA - "haben ein dem Deutschen Abwrack-Programm (in USA genannt "Cash for clunkers") gleich gestelltes Programm, das wenig gefahrene Zweit- und Drittfahrzeuge zur Verschrottung zulässt um den Bonus zu bekommen, zu Recht abgelehnt." Während der Abwrack-Debatte hatten die Kongress-Mitglieder wieder und wieder die gleiche Frage gestellt: Warum sollten wir Steuergelder verwenden, um gute gebrauchte Fahrzeuge zu vernichten?
Auch das US-Magazin Time hinterfragt das Konzept der Abwrackprämie. Neben Deutschland ist es inzwischen auch in Frankreich, Italien und Spanien umgesetzt worden. In Großbritannien wird derzeit diskutiert. Zwar habe das Programm in Deutschland den Absatz angekurbelt, doch es gäbe keine Garantie dafür, dass die deutschen Autobauer dadurch profitierten.
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Washington. Ziel der Gesetzesvorlage im Repräsentantenhaus vom 18.03. sei, dass weniger effiziente Fahrzeuge von der Straße kämen und gleichzeitig der Verkauf von Neuwagen angekurbelt werden soll. Natürlich gibt es eine ganze Reihe von Bedingungen, bevor aus dem Steuertopf die 7500 Dollar Verschrottungs-Prämie gewährt werden.