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| AMI-Sonderausstellung |
| Freitag, den 04. April 2008 um 12:50 Uhr |
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Dieses Jahr ist die AMI die größte Automesse in Deutschland. Die Show in Leipzig lockt nicht nur mit diversen Neuheiten - sondern auch mit einer Sonderausstellung von Karossen aus dem Besitz von Tim Mälzer, Nicolas Sarkozy und Helge Schneider. Sicher ist die Internationale Automobil Ausstellung (IAA) deutlich größer und der Automobilsalon in Genf glamouröser, dennoch hat sich die Automobil International (AMI) Leipzig im Messekalender etabliert. Die 18. Ausgabe findet von diesem Samstag an bis zum 13. April statt, und rund 470 Aussteller werden auf 120.000 Quadratmetern ihre Exponate zeigen. Die Messeleitung rechnet mit mehr als 270.000 Ausstellungsbesuchern. Weil die IAA erst wieder 2009 stattfindet, ist die AMI dieses Jahr die wichtigste Automesse in Deutschland. Mercedes zeigt sogar zwei Weltpremieren - die überarbeiteten Modelle der A- und B-Klasse. Insgesamt soll es auf der Ami über 100 Deutschlandpremieren geben. Interessant ist die AMI durch die geografische Lage vor allem für Hersteller und Besucher aus Osteuropa. Neben bekannten Marken wie Skoda, Dacia und Lada zeigt auch der Autobauer Kaipan seine Modelle. Die Tschechen produzieren zwei sportliche Roadsterreihen – den Kaipan 14 und den 57 – die beide an die legendäre Seven-Reihe von Lotus erinnern. Blech von Honecker, Kohl und Stalin Weniger exotisch, dafür aber mit höherem Voyeurismus-Faktor, ist die diesjährige Sonderschau "Die Autos der Promis". In der sogenannten Glashalle sind 25 Fahrzeuge zu sehen. Darunter ein Range Rover von Erich Honecker, ein VW Käfer von Götz George, eine Mercedes-S-Klasse von Helmut Kohl, ein Peugeot 607 von Nicolas Sarkozy oder das Mercedes-Landaulet von Papst Paul VI. Zu sehen ist auch ein Cadillac Fleetwood Series 75 Commerce aus dem Jahr 1965 - das Bestattungsfahrzeug der Schauspiel- und Musikstars Marlene Dietrich und Hildegard Knef. Zu den ungewöhnlicheren Fahrzeugen der Schau dürften auch das Deutz-Wohnmobil des Schauspielers und Musikers Helge Schneider und ein Tatra 600 Cabrio von Swetlana Stalin gehören. Während der Messetage nehmen auf einem sogenannten Promi-Sofa einige Markenbotschafter verschiedener Autohersteller, wie etwa Schauspieler Armin Rohde und Popsänger Haddaway Platz, um über ihre ersten Autos und die aktuellen Serienmodelle ihrer Sponsoren zu plaudern. Doch nicht nur Neufahrzeuge, Promis und Autozubehör verschiedenster Art spielen auf der AMI eine Rolle. Die Veranstalter bieten den Besuchern auch reichlich Mitmachaktionen. Wie schon in vergangenen Jahren wird es wieder ein Probefahr-Angebot geben – diesmal mit einem Rekord: mehr als 100 Modelle von 27 Herstellern stehen zum Testen bereit. Außerdem soll die AMI-Spritsparstunde den Autofahrern Kosten- und Umweltbewusstsein vermitteln. Auch wer noch kein besonders verbrauchsarmes Auto besitzt, kann durch einen effizienteren Fahrstil bis zu 30 Prozent Kraftstoff einsparen. Dies kann unter Anleitung von Instruktoren geübt werden. Quelle: spiegel.de
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